Faltencremes

Die Haut dient als wichtiger Schutz zwischen Umwelt und Organismus. Sie kann vor äußeren Einflüssen schützen und bewahrt zudem vor Austrocknung. Genau diese körperwichtige Barriere sorgt gleichzeitig auch dafür, dass Faltencremes und andere Kosmetikprodukte lediglich die obere Hautschicht bedienen können und dadurch keine dauerhafte Wirkung erzielen können.

Schon die Epidermis, die oberste abschließende Hautschicht, können äußerlich angewendete Produkte bereits tilgen. Die darunterliegende Dermis oder gar die Hypodermis, die die Grenze zum Unterhautgewebe bildet, werden in der Regel gar nicht erst erreicht. Dennoch ist die Pflege der Haut mit Cremes sehr wichtig, um die Epidermis vor dem Austrocknen zu bewahren.

Faltenunterspritzung

Diese Methode schreckt viele ab, obwohl die Faltenunterspritzung zu den nachhaltigsten und effektivsten Methoden bei der Faltenreduktion zählt. Die Angst vor der Injektion unter oder direkt in die Haut ist unbegründet, da diese Therapie im Vergleich zu einem chirurgischen Eingriff mit einem minimalen Schmerz- und Behandlungsaufwand verbunden ist.

Als „Füllstoffe“, um die betroffenen Stellen aufzupolstern, wird meistens Hyaluron verwendet. Aber auch Calciumhydroxylapatit und Kollagen werden erfolgreich eingesetzt und sind sogar noch etwas länger wirksam. Eine andere Möglichkeit ist die Applikation von Eigenfett.

Die gängigste Methode ist die Verwendung von Botulinumtoxin. Das Botulinumtoxin spritzt der Arzt direkt unter die Haut, wo die Falte sitzt. Der Wirkstoff lähmt die Muskeln, und wenn diese nicht mehr arbeiten, wirkt die Haut straffer und jünger. Die Wirkung hält drei bis sechs Monate an.

Lasertherapie

Der Einsatz von Lasersystemen zur Faltenbekämpfung wird immer beliebter. Die Behandlung ist schonend, kurz und wird ambulant durchgeführt. Völlig schmerzfrei ist die Lasertherapie jedoch auch nicht. Eine ausführliche Beratung durch einen Dermatologen ist dringend empfohlen.

Ultraschalltherapie

Die Kombination von gezielt, hoch hochfokussiertem Ultraschall mit optischem Ultraschall zur Faltenreduktion ist recht neu. Ultraschall kann bis in die tiefsten Hautschichten der Haut vordringen und die Kollagenproduktion wieder anregen. Durch Ultraschall wird der Stoffwechsel der Haut zudem angeregt und die Zellerneuerung aktiviert.

Ein weiterer Vorteil: Durch Ultraschall lernt die Haut aber auch wieder selbst Kollagen zu bilden, so dass der Effekt nicht nur kurzzeitig sondern nachhaltig ist.Vor einer Ultraschallanwendung ist ebenfalls eine ausführliche Beratung ratsam.  

Dermabrasion

Die Dermabrasion ist ein mechanisches Verfahren zur Abschleifung der Haut. Mit einem speziellen Schleifinstrument wird nur die oberste Hautschicht abgetragen. Darunterliegende Hautschichten bleiben erhalten. Nach der Behandlung wird die Wundheilung durch Auftragen eines Medikaments, das sich mit dem Wundsekret verbindet, unterstützt. Nach etwa acht bis zehn Tagen löst sich der Wundschorf.

Die ersten drei bis sechs Monate nach der Behandlung ist die Haut gerötet. In dieser Zeit sollte der Patient auf Sonneneinstrahlung verzichten. Mittlerweile gibt es auch von einigen Herstellern Geräte für die Heimanwendung. Diese sind selbstverständlich nicht gleichzusetzen mit der Behandlung von einem Dermatologen. Diese, wie auch die Massagegeräte, können das Hautbild durchaus langfristig verbessern, die Falten jedoch nicht wegzaubern.

Elektronische Reinigungsbürsten

Elektronische Reinigungsbürsten sind der neueste Trend am Markt – jedoch beruht der optische Effekt nicht in der Behandlung der Falten. Durch die tägliche Anwendung macht es die Haut porentief rein, und die Haut wirkt nicht nur blitzsauber und glatt.