Es gibt nämlich eine direkte Funktionsachse zwischen Darm und Gehirn. Diese wird von unseren Darmbakterien beeinflusst und ist entscheidend dafür, ob wir Stress gut verarbeiten können oder ob wir durch ihn krank und nervös werden.

Bei 85 Prozent der Menschen wirkt sich Stress auf die Verdauungsorgane aus: Funktioniert die Verdauung schlecht, wird unsere Darmoberfläche „löchrig“ und kann uns nicht mehr vor Giftstoffen, Krankheitserregern und Allergieauslösern schützen.

Entzündungsfördernde Stoffe werden im Darm aktiviert, „schlechte“ Darmbakterien können sich ungehindert vermehren und man fühlt sich nicht mehr gesund, sondern einfach nur miserabel. Helfen können Probiotika, die durch verschiedene Bakterienstämme perfekt auf die Bedürfnisse entzündlich veränderter Darmschleimhäute abgestimmt sind.

Vorteile:

  • Verbesserung der Barrierefunktion der Darmschleimhaut – die Durchlässigkeit für fremde Stoffe wird vermindert
  • Verhinderung der Ansiedlung von fremden Keimen, die mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen assoziiert werden
  • Produktion von antientzündlichen Immunglobulinen – bestehende Entzündungen werden behoben