Einige erleben es stark mit wiederkehrenden Hitzewallungen, Erschöpfung und stets am Rande des Nervenzusammenbruchs, anderen wiederum fällt es kaum auf.

In den Wechseljahren kommt es zu einer langsamen Umstellung des Hormonhaushalts. Die Eierstöcke, in denen bisher regelmäßig eine befruchtungsfähige Eizelle pro Monat heranwuchs, stellen die Produktion der weiblichen Sexualhormone Östrogen und Progesteron langsam, aber teilweise auch in Schüben ein. Unregelmäßige Monatszyklen sind folglich die ersten Anzeichen für die Wechseljahre.

Die Wechseljahre beginnen zwischen Mitte 40 und Ende 50.

Rund um das 50. Lebensjahr zeigt sich die Menopause dann sehr klar. Sie bezeichnet die letzte normale Monatsblutung, doch ist es hiermit leider nicht getan. In der Postmenopause, der Phase nach der letzten Monatsblutung, muss sich die hormonelle Balance erst wieder einstellen. Dies kann einige Jahre dauern und erstreckt sich im Schnitt bis zum 65. Lebensjahr, doch ist die Frage, wie lange die Wechseljahre andauern, stets von Frau zu Frau individuell zu beantworten.

Vital durch Vitamine und Mineralstoffe

Während des Klimakteriums lässt sich das Wohlbefinden von Körper, Geist und Seele jedoch beeinflussen. Neben ausgleichender, regelmäßiger Bewegung und Entspannungsübungen sind bestimmte Nährstoffe nun besonders wichtig: Vitamin B6 trägt zur Regulierung der Hormontätigkeit bei und unterstützt so die hormonelle Balance.

Die Postmenopause hält bis zu 10 Jahre an.

Zusätzlich trägt Pantothensäure zu einer normalen Synthese und zu einem normalen Stoffwechsel von Steroidhormonen, Vitamin D und einigen Neurotransmittern bei.

Biotin, Zink und Selen unterstützen die Haut und den gesamten Stoffwechsel. Sie befinden sich in Vollkornprodukten, Milch, Eiern, Nüssen sowie Fisch und Fleisch. Vitamin C ist vor allem in Zitrusfrüchten, Paprika, Sanddorn und Johannisbeeren enthalten. Wie das Vitamin D unterstützt es Knochen und einen kräftigen Stoffwechsel. Letzteres befindet sich in Hering, Makrele, Eigelb, Leber und Pilzen.

Viele Frauen vertrauen in den Wechseljahren auf Phytoöstrogene.

Für eine hormonelle Ausgeglichenheit vertrauen Frauen in den Wechseljahren auch auf die Kraft sogenannter „Phytoöstrogene“, zu finden in der Yamswurzel und dem Rotklee. Falls diese Mittel aber keine Abhilfe bringen, dann ist unbedingt ein Besuch bei der Frauenärztin oder dem Frauenarzt zu empfehlen.

Was können Sie selbst für mehr Vitalität während der Wechseljahre tun?

Diese einfachen Tipps & Tricks können Ihnen helfen.

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Essen Sie regelmäßig

Unregelmäßige Essenszeiten lassen den Blutzuckerspiegel stark schwanken und können Hitzewallungen begünstigen.

 

Meiden Sie scharfe Gewürze und heiße Getränke

Sie erweitern die Blutgefäße und verstärken allgemein das Schwitzen.

 

Gleiches gilt für Alkohol, Kaffee und Nikotin

Wenn Sie unter Hitzewallungen leiden, sollten Sie pro Tag maximal eine Tasse beziehungsweise ein Glas Kaffee oder Alkohol trinken und möglichst überhaupt nicht rauchen.

„Action, please!“

Betreiben Sie Ausdauersport, wie beispielsweise Laufen, Schwimmen oder Radfahren. Erfahrungsgemäß haben Frauen, die sich häufig bewegen, weniger Hitzewallungen als untrainierte Frauen. Außerdem vertreibt Sport schlechte Laune!

Erlernen Sie eine Entspannungsmethode

Autogenes Training, Yoga und Co. können Hitzewallungen reduzieren und zu seelischer Ausgeglichenheit beitragen.

 

Regelmäßige Saunabesuche

Auch wenn es paradox scheint – wer regelmäßig in die Sauna geht, kann mit Hitzewallungen besser umgehen. Führen Sie auch Warm-kalt-Wechselbäder durch: Egal ob Armbäder, Wechselduschen oder warm-kalte Fußbäder – diese können Hitzewallungen lindern.