Rund 1,6 Millionen Menschen leiden allein in Deutschland unter Schuppenflechten. Weltweit sind es geschätzt über 80 Millionen Betroffene.

30-40 Prozent der Betroffenen haben Familienmitglieder, die ebenfalls an Psoriasis leiden. Vererbung spielt also eine erhebliche Rolle bei der Hauterkrankung.

Zwischen dem 15. und 35. Lebensjahr tritt die Schuppenflechte typischerweise erstmalig auf. Grundsätzlich können jedoch Menschen in jedem Lebensalter erstmalig davon betroffen sein.

Ansteckung ist bei Psoriasis ausgeschlossen. Betroffene können die Schuppenflechte nicht auf andere Menschen übertragen.

80 Prozent der Betroffenen leiden an einer Plaque-Psoriasis. Sie ist damit die häufigste Form der Schuppenflechte. Plaque bezeichnet ein klar definiertes Hautareal.

Depressionen können eine Folge der Erkrankung sein, da sich ein Großteil der Betroffenen für ihr Aussehen schämen. Umso wichtiger ist es, Wege aus der Traurigkeit zu finden und sich nicht zu isolieren. Auch Selbsthilfegruppen können eine Möglichkeit sein, um Depressionen zu vermeiden.

Heilung gibt es für Betroffene mit Schuppenflechte bisher nicht. Es gibt jedoch wirksame Therapien, die Linderung verschaffen.

Bis zu 30 Prozent der Patienten leiden gleichzeitig an Psoriasis-Arthritis. Diese Erkrankung kann beispielsweise Schmerzen in den Gelenken hervorrufen.

Biologika heißen eine neue Gruppe von Medikamenten zur Behandlung von Schuppenflechte und Psoriasis-Arthritis. Sie kommen zum Einsatz, wenn andere Therapieoptionen nicht in Frage kommen oder unwirksam sind.

Am 29.Oktober findet jedes Jahr der „Welt-Psoriasis-Tag“ statt. Ziel dieses internationalen Aktionstages ist es über die Krankheit und ihre Therapiemöglichkeiten aufzuklären.