Sie stehen viel in der Öffentlichkeit, wie schaffen Sie es, sich so fit und schlank zu halten?

Ich bin sehr energiegeladen – ein Mensch, der sich sehr gerne bewegt. Da ich immer sehr früh raus muss, gehe ich früh ins Bett – sonst wäre der nächste Tag auch hin.

Ist Schlaf auch das Geheimnis für Ihr frisches und jugendliches Aussehen oder haben Sie hier noch weitere Tipps?

Selbstverständlich ist ausreichend Schlaf wichtig. Man startet einfach ausgeglichener in den Tag.

Wenn man Kinder hat, findet ein Umdenken statt.

Auch für das Hautbild ist Schlaf von großer Relevanz. Ich verbringe die Nacht auch immer mit frischer Luft, also geöffnetem Fenster (auch im Winter).

Ein wertvoller Tipp ist: ein gutes Nackenkissen. Das verhindert ebenfalls unruhigen Schlaf und möglicherweise Nackenschmerzen am nächsten Morgen.

Welche Rolle spielen Ernährung und Sport in Ihrem Leben?

Ich esse alles, was ich möchte, auch Süßigkeiten. Aber ein wenig Sport, zweimal die Woche, das sollte man dann schon machen ... Ansonsten trinke ich selten Alkohol und ich rauche nicht.

Viele Mütter beklagen sich, zu wenig Zeit für Sport zu haben. Wie integrieren Sie Bewegung in Ihren Alltag?

Meine Kinder sind jetzt elf und 13 Jahre alt. Sie beschäftigen sich oft selbst mit Sport, sodass man das als Familienunternehmung gut verbinden kann. Die gesamte Familie verbringt oft und gerne Zeit zum Beispiel beim Schwimmen oder im Reitstall.

So verbinden wir Familienzeit mit sportlichen Aktivitäten. Das alles ist super für Körper, Geist und Seele.

Seit wann beschäftigen Sie sich mit dem Thema Gesundheitsvorsorge? Gab es dafür einen bestimmten Auslöser?

Wenn man Kinder hat, findet ein Umdenken statt. Auch das Älterwerden ist hier ein Thema. Es wird einem bewusst, dass das Leben endlich ist … Und man hat auch eine Verantwortung sich selbst gegenüber.

Wie setzen Sie das Thema Gesundheitsvorsorge in Ihrer Familie um beziehungsweise wie geben Sie Ihre Ansichten an Ihre Kinder weiter?

Gerade im Alter meiner Töchter beginnt es ja schon mit dem Thema Vorsorge, nämlich der HPV-Impfung. Ich erkundige mich im Freundeskreis und bei unserem Arzt und bespreche das dann mit der gesamten Familie.

Man kann sich glücklich schätzen, gesund zu sein.

Es ist wichtig, dass man dieses wichtige Thema von Anfang an „natürlich“ in den Alltag integriert, das nimmt dem Ganzen möglicherweise auch die Unsicherheiten.

Sie setzen sich selbst sehr stark im Bereich Brustkrebsvorsorge ein. Wie kam das?

Wahrscheinlich kennt jeder eine Person im direkten Umfeld, die betroffen ist. Auch in unserer Sendung berichten wir über das Thema Brustkrebs. Es ist wichtig, aufmerksam zu machen.

Was raten Sie Frauen, die aufgrund von Familie und Job angeben, zu wenig Zeit für die eigene Gesundheit zu haben?

Ich denke, das ist frauentypisch … der Alltag lässt einen schon mal „verdrängen“ … Aber die Gesundheit sollte auf der Prioritätenliste ganz oben stehen … Ich mache mir Termine im Kalender, das hilft.

Gesundheit und Glück haben auch immer mit unserem Körpergefühl zu tun. Sind Sie mit sich zufrieden und im Reinen?

Ich bin absolut im Reinen mit mir. Man kann sich glücklich schätzen, gesund zu sein, und wenn man sich das bewusst macht, strahlt man das
auch aus.