Nach 15 Jahren als Raucherin, merkte ich, dass ich etwas ändern musste. Ich hörte mit dem Rauchen auf und wollte anderen Frauen beim Rauchstopp helfen. So entstand der Blog von Frau Rauchfrei.

Als ich vor gut fünf Jahren mit dem Rauchen aufhören wollte, informierte ich mich darüber, was die Nikotinsucht eigentlich mit meinem Kopf und Körper anstellt. Bei meinen Recherchen erfuhr ich, dass Frauen anders an den Zigaretten hängen als Männer. Dabei ist es zum einen eine andere Motivation, warum Frauen mit dem Rauchen anfangen. Zum anderen nehmen Frauen das Rauchen ganz anders wahr als Männer.

Die beste Freundin „Zigarette“

Frauen fangen oft aus anderen Gründen mit dem Rauchen an als Raucher aus der Männerwelt. Dabei spielt die Stressbewältigung eine große Rolle beim Raucheinstieg. Bei Ärger in der Familie, Beziehung oder Arbeit denken Frauen, dass die Zigarette hilft. Das Rauchen ist somit eine Flucht aus der Konfliktsituation und stellt eine Stressbewältigungsstrategie dar. Daneben ist die Zigarette die „erholsame“ 5-Minuten-Pause zwischen Job, Familie und Haushalt.
Zudem rauchen Frauen mit allen Sinnen, wie eine Studie der University of Pittsburgh herausfand. Sie nehmen den Geruch und den Geschmack stärker wahr. Rauchen ist für Frauen ein sinnlicher Akt. Das führt allerdings auch dazu, dass der Griff zur Zigarette mit allen Sinnen im Kopf abgespeichert wir, was die Rauchentwöhnung erschwert.
Ich bezeichne die Zigarette im Leben der Frau auch als „gute Freundin“: Die beste Freundin „Zigarette“ ist immer zur Stelle. Sie hört zu, spendet Trost und Ruhe, und bietet die Möglichkeit, dem Alltagsstress für wenige Minuten zu entfliehen. Zugleich bedeute die Zigarette auch Geselligkeit, vor allem, wenn Frauen unter sich sind.

Zigaretten-Freundin spielt ein falsches Spiel

Doch leider spielt die gute Freundin „Zigarette“ ein falsches Spiel. Denn Frauen sind besonders anfällig, wenn es um die Schäden der Gesundheit geht, die die Nikotinsucht verursacht. Studien zeigen, dass vor allem Raucherinnen anfällig für chronische Krankheiten sind und die Anzahl der Raucherinnen stetig steigt, die an Lungen- oder Gebärmutterhalskrebs erkranken. So ist das Risiko bei Raucherinnen doppelt so groß als bei Nicht-Raucherinnen, Gebärmutterhalskrebs zu bekommen. Zudem erkranken Raucherinnen häufiger an Brust-, Bauchspeicheldrüsen- oder Nierenkrebs sowie Mundkrebsarbeiten.

Zigaretten lassen Frauen alt aussehen

Frauen, die regelmäßig rauchen, sollten wissen, dass ihre „beste Freundin“ nicht nur den inneren Organen sondern auch ihrem Aussehen stark schädigt. Die Schadstoffe in der Zigarette sorgen dafür, dass die Haut schneller altert. Schaut man sich das Hautbild einer 40jährigen Raucherin an, entspricht es dem Hautbild einer 60jährigen Frau, die nicht in ihrem Leben geraucht hat. Außerdem vergilben die Zähne vom Rauchen und es kommt bei Raucherinnen häufiger zu Mund- und Zahnerkrankungen wie Parodontitis und Karies. Auch ausfallende Zähne sind bei Rauchern keine Seltenheit.

Zigaretten verringern Weiblichkeit

Zigaretten haben zudem eine negative Auswirkung auf die Fruchtbarkeit der Frau. Die Periode kann durch den Zigarettenkonsum gestört werden, was die Chancen verringert, schwanger zu werden. Außerdem sinkt die Lust auf Sex, wenn Frauen regelmäßig zum Glimmstengel greifen. Was viele Frauen nicht wissen, ist, dass die Menopause früher bei Raucherinnen einsetzt als bei Nichtraucherinnen. In den Wechseljahren erkranken Raucherinnen zudem öfter an Osteoporose als rauchfreie Frauen.

Trenne Dich von der Zigarette

Die letzten Kapitel haben deutlich gemacht, welche negativen Auswirkungen Zigaretten auf das Leben und die Gesundheit der Frau haben. Jede Zigarette, die nicht geraucht wird, ist ein Sieg für die Gesundheit der Frau! Der Rauchstopp lohnt sich für jede Raucherin, egal, wie lange sie schon raucht und wie alt sie ist.
Nutze die Möglichkeit der Gratis Rauchentwöhnung bei der Rauchfrei-Challenge zum Weltnichtraucher-Tag. Bei der Challenge wirst Du von Frau Rauchfrei ab dem 27. Mai zum persönlichen Rauchstopp und zwei Wochen nach diesem begleitet.